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Montag, 18. Juli 2016
Packen- oder das Chaos beginnt
ricka0687, 08:40h
Ich bin ja schon so kein Freund von Umzügen und man könnte meinen ich hätte etwas Übung darin- schließlich bin ich in den letzten Jahren spätestens alle 2 Jahre umgezogen, aber das hier sprengt meine Nerven. Was nehme ich mit nach Estland, was kommt zu meinen Eltern und was zu Rüdiger!? Und was kann weg! Echt nicht einfach, schließlich möchte man nicht 2000km weit weg sitzen und sich denken, das hätte ich wohl jetzt gebraucht...
Und dann kommt erschwerend hinzu, dass ich eine Sammlerin bin. Kostenlose Bücher: HIER, HIER, ICH!!! Das war wohl mein Motto in den letzten Jahren...
Und jede Postkarte, die ich bekam, musste auch hier bleiben... Klar, irgendwann kann man bestimmt alles gebrauchen.

Zum ersten Mal war ich froh, dass ich nicht allein war, sondern Rüdiger dabei hatte, sonst hätte ich wohl aufgegeben. Was ein Chaos und mittendrin die Hunde- Anyou lethargisch wie immer, Paula aufgeregt hibbelnd- auch wie immer. Wobei wir glauben, dass Paula schon verstanden hat, was Kisten heißen:"Viel Zeit mit Herrchen und Frauchen!"
So, bis morgen muss alles für meine Eltern fertig sein, dann startet Umzug Nummer 1.
Und dann kommt erschwerend hinzu, dass ich eine Sammlerin bin. Kostenlose Bücher: HIER, HIER, ICH!!! Das war wohl mein Motto in den letzten Jahren...
Und jede Postkarte, die ich bekam, musste auch hier bleiben... Klar, irgendwann kann man bestimmt alles gebrauchen.

Zum ersten Mal war ich froh, dass ich nicht allein war, sondern Rüdiger dabei hatte, sonst hätte ich wohl aufgegeben. Was ein Chaos und mittendrin die Hunde- Anyou lethargisch wie immer, Paula aufgeregt hibbelnd- auch wie immer. Wobei wir glauben, dass Paula schon verstanden hat, was Kisten heißen:"Viel Zeit mit Herrchen und Frauchen!"
So, bis morgen muss alles für meine Eltern fertig sein, dann startet Umzug Nummer 1.
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Freitag, 15. Juli 2016
Wie bekommt man die Hunde mit?
ricka0687, 01:56h
Estland mit Hunden ist prinzipiell sehr einfach- die Hunde brauchen bei der Einreise einen Chip, den blauen EU-Ausweis und die gültigen Impfungen für Tollwut. Mehr wird nicht verlangt. Einreisen kann man mit dem Flugzeug, der Fähre (mit Auto) oder dem Auto über Landweg.
Wir haben uns für die Fähre entschieden. Sie fährt nicht direkt, sondern wir fahren von Travemünde nach Helsinki und dann nach Tallinn. Eine Direktverbindung existiert nicht mehr. Travemünde - Helsinki dauert 26 Stunden- die Fähre fährt nachts 3 Uhr los und ist dann am nächsten Tag um 9 Uhr in Finnland. Von dort benötigt man noch 1,5 Stunden nach Estland. Preislich ist es ein ziemlicher Hammer mit 2 Hunden, 2 Menschen und 1 Auto, da man eine Kabine nehmen muss. Man liegt da circa bei 900€. Ich bin gespannt wie es wird und wie die Hunde es auf dem Schiff verkraften. Die Überfahrten nach Schweden letztes Jahr waren unproblematisch - mal sehen. Ich werde berichten.
Wir haben uns für die Fähre entschieden. Sie fährt nicht direkt, sondern wir fahren von Travemünde nach Helsinki und dann nach Tallinn. Eine Direktverbindung existiert nicht mehr. Travemünde - Helsinki dauert 26 Stunden- die Fähre fährt nachts 3 Uhr los und ist dann am nächsten Tag um 9 Uhr in Finnland. Von dort benötigt man noch 1,5 Stunden nach Estland. Preislich ist es ein ziemlicher Hammer mit 2 Hunden, 2 Menschen und 1 Auto, da man eine Kabine nehmen muss. Man liegt da circa bei 900€. Ich bin gespannt wie es wird und wie die Hunde es auf dem Schiff verkraften. Die Überfahrten nach Schweden letztes Jahr waren unproblematisch - mal sehen. Ich werde berichten.
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Als Lehrer ins Ausland
ricka0687, 01:28h
Dieser Beitrag ist eher was für die Kollegen unter uns- aber natürlich auch für alle interessierten.
Als Lehrer hat man mehrere Wege ins Ausland zu gehen, alle erfahrbar über die ZfA, die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, in Bonn.
Als junger Lehrer nach dem Referendariat, kann man als BPLK oder OK gehen. Die Bundesprogrammlehrkräfte, wie ich, sind nicht im Arbeitsverhältnis stehende, nicht verbeamtete Lehrer. Diese werden sowohl von Deutschland, als auch vom Zielland besoldet und können 2, 4 oder 6 Jahre im gewählten Land bleiben. Man wird im Regelfall nicht nach Nordamerika und Nordeuropa vermittelt. Als Ortslehrkraft ist man nur vom jeweiligen Land, wo man hingeht, angestellt und verdient dasselbe, wie die Lehrer vor Ort und bekommt auch keine weiteren "Hilfen" und Vorbereitungen vom Staat. Man kann allerdings so lang bleiben, wie man möchte.
Als ADLK ist man bereits verbeamtet und wird von seinem Dienstherren, welcher einen weiter besoldet, freigestellt. Man kann 3, 6 oder bei Funktionsstellen 8 Jahre ins Ausland. Die LDK ist ein ähnliches Prinzip.
Ziel ist es für Deutschland aber immer, dass die Kollegen zurückkommen und nicht im Ausland bleiben. Nach einer gewissen Zeit kann man auch ein 2.tes Mal ins Ausland, wenn man möchte.
Als BPLK bewirbt man sich zuerst online, muss dann nach Bonn zu einem Auswahltag und wird bei positivem Abschluss, in eine Kartei aufgenommen. Nun kann man warten, oder sich selbstständig bewerben. Hat man eine Stelle muss man wieder viele Formulare ausfüllen und sowohl zu einem Beratungstag zwecks Versicherungen und Steuern, als auch zu einer Vorbereitungswoche (vor allem inhaltlich- Deutsch als Fremdsprache, Deutscher Fachunterricht) nach Bonn. Sollte man nach Südamerika oder Afrika gehen, erhält man noch ein längeres Sicherheitstraining, um in den Länder zu "überleben".
Die Frage, ob es einfacher ist in Europa zu bleiben oder ins "richtige" Ausland zu gehen, ist nicht einfach zu beantworten. Auch in Europa machen es einem die Länder nicht immer einfach eine Wohnung zu mieten oder ein Konto zu eröffnen.
Jeder sollte deshalb wissen, ob er dieses Abenteuer wirklich machen möchte- es ist ein Haufen Papierkram und nicht immer ganz einfach. Das fängt schon bei den Versicherungen an und endet bei der Steuererklärung, die Pflicht ist...
Ich kann deshalb nur sagen, ja, ich freue mich auf das Ausland und würde es auch immer wieder tun- aber nie wieder gleichzeitig mit der Planung einer Hochzeit...
Als Lehrer hat man mehrere Wege ins Ausland zu gehen, alle erfahrbar über die ZfA, die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, in Bonn.
Als junger Lehrer nach dem Referendariat, kann man als BPLK oder OK gehen. Die Bundesprogrammlehrkräfte, wie ich, sind nicht im Arbeitsverhältnis stehende, nicht verbeamtete Lehrer. Diese werden sowohl von Deutschland, als auch vom Zielland besoldet und können 2, 4 oder 6 Jahre im gewählten Land bleiben. Man wird im Regelfall nicht nach Nordamerika und Nordeuropa vermittelt. Als Ortslehrkraft ist man nur vom jeweiligen Land, wo man hingeht, angestellt und verdient dasselbe, wie die Lehrer vor Ort und bekommt auch keine weiteren "Hilfen" und Vorbereitungen vom Staat. Man kann allerdings so lang bleiben, wie man möchte.
Als ADLK ist man bereits verbeamtet und wird von seinem Dienstherren, welcher einen weiter besoldet, freigestellt. Man kann 3, 6 oder bei Funktionsstellen 8 Jahre ins Ausland. Die LDK ist ein ähnliches Prinzip.
Ziel ist es für Deutschland aber immer, dass die Kollegen zurückkommen und nicht im Ausland bleiben. Nach einer gewissen Zeit kann man auch ein 2.tes Mal ins Ausland, wenn man möchte.
Als BPLK bewirbt man sich zuerst online, muss dann nach Bonn zu einem Auswahltag und wird bei positivem Abschluss, in eine Kartei aufgenommen. Nun kann man warten, oder sich selbstständig bewerben. Hat man eine Stelle muss man wieder viele Formulare ausfüllen und sowohl zu einem Beratungstag zwecks Versicherungen und Steuern, als auch zu einer Vorbereitungswoche (vor allem inhaltlich- Deutsch als Fremdsprache, Deutscher Fachunterricht) nach Bonn. Sollte man nach Südamerika oder Afrika gehen, erhält man noch ein längeres Sicherheitstraining, um in den Länder zu "überleben".
Die Frage, ob es einfacher ist in Europa zu bleiben oder ins "richtige" Ausland zu gehen, ist nicht einfach zu beantworten. Auch in Europa machen es einem die Länder nicht immer einfach eine Wohnung zu mieten oder ein Konto zu eröffnen.
Jeder sollte deshalb wissen, ob er dieses Abenteuer wirklich machen möchte- es ist ein Haufen Papierkram und nicht immer ganz einfach. Das fängt schon bei den Versicherungen an und endet bei der Steuererklärung, die Pflicht ist...
Ich kann deshalb nur sagen, ja, ich freue mich auf das Ausland und würde es auch immer wieder tun- aber nie wieder gleichzeitig mit der Planung einer Hochzeit...
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Der erste Besuch in Estland
ricka0687, 19:41h
Ich hatte eine Stelle zugesagt, ohne jemals in diesem Land gewesen zu sein. Klar, ich hatte viel im Internet gelesen, aber schließlich und endlich hatte ich die Katze im Sack gekauft...
Da mein Abteilungsleiter mich aber sowieso kennenlernen wollte, ging es am 06.05. mit Rüdiger nach Tallinn. Die Hunde hatten Urlaub bei "Oma und Opa".
Angekommen am Flughafen fühlten wir uns gleich heimisch, denn der Flughafen Tallinn hat etwas von einem großen Wohnzimmer! Auch das abholen des Mietwagens ging problemlos auf Englisch- ein guter Start. Das Navi sollte sogar Deutsch können! Genial! Allerdings stellte sich heraus, dass es ein Mix aus Deutsch, Englisch und Estnisch war... Unterhaltsam war es allemal und angekommen sind wir auch immer!
Im Hostel angekommen hatte ich gleich den ersten Termin mit meiner Maklerin, die mir sagte, dass es im Moment keine Wohnungen gäbe. Puh, das war ein Dämpfer. Allerdings meinte sie, sie würde suchen und wir dann eine Besichtung via Skype oder anderer moderner Medien machen. Ich hatte ein gutes Gefühl, allerdings waren alle Lehrer dort in heller Aufruhr und setzten alle Hebel in Bewegung, aber jetzt sofort fand sich nichts.
Am Samstag wollte ich sofort zum Strand.

Bernstein fanden wir nicht, aber ich fand gleich Knochen eines Caniden, für die Biosammlung.
Samstagabend waren wir dann bei meinem Chef eingeladen- in einer Wohnung mit Blick auf den Hafen Tallinns. Die wohnungseigene Sauna und den Sonnenuntergang erwähne ich jetzt mal nicht... Es war ein toller Abend und Tallinn gefiel uns immer mehr.
Sonntag ging es etwas raus ins Land- was soll ich sagen. Ich fühlte mich pudelwohl und wusste, ich mache alles richtig!!!
Ein Land mit toller Natur, Unmengen an Störchen und einer Hauptstadt, die nicht so sehr wie eine Stadt wirkt.
Auch die Schule, welche zwar sehr an DDR erinnert, hat ihre Vorzüge in hauseigenem Schwimmbad und Sauna.
Am Tag der Abreise war es fast schon schwer zu gehen- irgendwie waren wir schon heimisch.
Da mein Abteilungsleiter mich aber sowieso kennenlernen wollte, ging es am 06.05. mit Rüdiger nach Tallinn. Die Hunde hatten Urlaub bei "Oma und Opa".
Angekommen am Flughafen fühlten wir uns gleich heimisch, denn der Flughafen Tallinn hat etwas von einem großen Wohnzimmer! Auch das abholen des Mietwagens ging problemlos auf Englisch- ein guter Start. Das Navi sollte sogar Deutsch können! Genial! Allerdings stellte sich heraus, dass es ein Mix aus Deutsch, Englisch und Estnisch war... Unterhaltsam war es allemal und angekommen sind wir auch immer!
Im Hostel angekommen hatte ich gleich den ersten Termin mit meiner Maklerin, die mir sagte, dass es im Moment keine Wohnungen gäbe. Puh, das war ein Dämpfer. Allerdings meinte sie, sie würde suchen und wir dann eine Besichtung via Skype oder anderer moderner Medien machen. Ich hatte ein gutes Gefühl, allerdings waren alle Lehrer dort in heller Aufruhr und setzten alle Hebel in Bewegung, aber jetzt sofort fand sich nichts.
Am Samstag wollte ich sofort zum Strand.

Bernstein fanden wir nicht, aber ich fand gleich Knochen eines Caniden, für die Biosammlung.
Samstagabend waren wir dann bei meinem Chef eingeladen- in einer Wohnung mit Blick auf den Hafen Tallinns. Die wohnungseigene Sauna und den Sonnenuntergang erwähne ich jetzt mal nicht... Es war ein toller Abend und Tallinn gefiel uns immer mehr.
Sonntag ging es etwas raus ins Land- was soll ich sagen. Ich fühlte mich pudelwohl und wusste, ich mache alles richtig!!!
Ein Land mit toller Natur, Unmengen an Störchen und einer Hauptstadt, die nicht so sehr wie eine Stadt wirkt.
Auch die Schule, welche zwar sehr an DDR erinnert, hat ihre Vorzüge in hauseigenem Schwimmbad und Sauna.
Am Tag der Abreise war es fast schon schwer zu gehen- irgendwie waren wir schon heimisch.
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Hochzeit- oder allein ohne Mann
ricka0687, 18:36h
Am 05.04. war Rüdiger und mir bereits klar, dass ich wohl allein mit den Hunden nach Tallinn gehen müsste. Aber wir wollten doch im Dezember heiraten!?
Ein Anruf im Standesamt in Göttingen gab uns die Auswahl zwischen 2 Terminen- es wurde der 01.07., 10 Uhr auf dem Standesamt.
Nun war nicht nur der Wegzug aus Deutschland zu organisieren, sondern auch noch die Hochzeit.
Zuerst wollten wir einfach eine Überraschung daraus machen, die Familie einladen und so feiern. Allerdings war ich zu sehr aufgeregt und so wussten bereits am 06.04. alle Bescheid...
Samstag probierte ich gleich die ersten Kleider- man waren die teuer!!! Und das für die paar Stunden?
Nö- ich wollte leihen. Meine Ma fand dann etwas ganz nah an meinem Zuhause und am 13.04. fand ich "mein" Kleid:

Ach ja- das wichtigste war damit vorhanden! Caterer und Fotograf waren auch schnell gefunden.
Dank Familie und Freunden war es ein wundervoller Tag! Danke, an dieser Stelle nochmal an alle!

Ein Anruf im Standesamt in Göttingen gab uns die Auswahl zwischen 2 Terminen- es wurde der 01.07., 10 Uhr auf dem Standesamt.
Nun war nicht nur der Wegzug aus Deutschland zu organisieren, sondern auch noch die Hochzeit.
Zuerst wollten wir einfach eine Überraschung daraus machen, die Familie einladen und so feiern. Allerdings war ich zu sehr aufgeregt und so wussten bereits am 06.04. alle Bescheid...
Samstag probierte ich gleich die ersten Kleider- man waren die teuer!!! Und das für die paar Stunden?
Nö- ich wollte leihen. Meine Ma fand dann etwas ganz nah an meinem Zuhause und am 13.04. fand ich "mein" Kleid:

Ach ja- das wichtigste war damit vorhanden! Caterer und Fotograf waren auch schnell gefunden.
Dank Familie und Freunden war es ein wundervoller Tag! Danke, an dieser Stelle nochmal an alle!

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Wie kam ich auf Estland?
ricka0687, 17:54h
Estland- ein Miniland am Ende von Europa- warum will man dahin?
Tja, wer mich kennt, der weiß, ich liebe Tiere und ich wollte schon immer mal raus in die Welt. Für die Hunde und mich wollte ich schon immer mehr Schnee haben und da ich nach dem Referendariat nicht im Harz genommen wurde, war die Überlegung was nun?
Irgendwie kam der Auslandsschuldienst in mein Blickfeld- ich fragte Rüdiger, was er davon hielt und so schickte ich kurz vor Weihnachten 2015 meine Bewerbung ab. Im Februar musste ich dann nach Bonn- Auswahlgespräche und psychologischer Test folgten. Als ich in Bonn saß hingen Stellenausschreibungen aus, u.a. Tallinn. Ehrlich gesagt wusste ich im ersten Moment nicht, wo das überhaupt ist. Als ich nachsah dachte ich, ja, dass klingt nicht schlecht. Klar Nordamerika oder Nordeuropa wären mir lieber gewesen, aber als BPLK (Bundesprogrammlehrkraft) durfte ich nicht in diese Regionen.
Am nächsten Tag schrieb ich eine Mail nach Tallinn und erhielt kurz darauf einen Anruf, dass ich schon einmal alle wichtigen Unterlagen per Mail schicken könne. Gesagt, getan.
Dann passierte...nichts...
Nach circa 3 Wochen der nächste Anruf- ich wäre noch unter den Bewerbern, aber es wäre wohl nur noch Deutsch was übrig bliebe und da hätte ich ja so eine schlechte Examensnote... Was sollte ich darauf antworten- ich sagte dem Abteilungsleiter die Wahrheit, warum in meinen Augen die Note so war, wie sie war. Er war nicht wirklich überzeugt und ich glaubte schon, dass wars.
In den Osterferien schickte ich noch eine Mail, damit ich nun endlich wusste, woran ich war.
Am 04.04. bekam ich den Anruf, ich hätte den Job!
Tja, und nun? Ich zweifelte, weinte und entschied mich dann doch für Estland!

Tja, wer mich kennt, der weiß, ich liebe Tiere und ich wollte schon immer mal raus in die Welt. Für die Hunde und mich wollte ich schon immer mehr Schnee haben und da ich nach dem Referendariat nicht im Harz genommen wurde, war die Überlegung was nun?
Irgendwie kam der Auslandsschuldienst in mein Blickfeld- ich fragte Rüdiger, was er davon hielt und so schickte ich kurz vor Weihnachten 2015 meine Bewerbung ab. Im Februar musste ich dann nach Bonn- Auswahlgespräche und psychologischer Test folgten. Als ich in Bonn saß hingen Stellenausschreibungen aus, u.a. Tallinn. Ehrlich gesagt wusste ich im ersten Moment nicht, wo das überhaupt ist. Als ich nachsah dachte ich, ja, dass klingt nicht schlecht. Klar Nordamerika oder Nordeuropa wären mir lieber gewesen, aber als BPLK (Bundesprogrammlehrkraft) durfte ich nicht in diese Regionen.
Am nächsten Tag schrieb ich eine Mail nach Tallinn und erhielt kurz darauf einen Anruf, dass ich schon einmal alle wichtigen Unterlagen per Mail schicken könne. Gesagt, getan.
Dann passierte...nichts...
Nach circa 3 Wochen der nächste Anruf- ich wäre noch unter den Bewerbern, aber es wäre wohl nur noch Deutsch was übrig bliebe und da hätte ich ja so eine schlechte Examensnote... Was sollte ich darauf antworten- ich sagte dem Abteilungsleiter die Wahrheit, warum in meinen Augen die Note so war, wie sie war. Er war nicht wirklich überzeugt und ich glaubte schon, dass wars.
In den Osterferien schickte ich noch eine Mail, damit ich nun endlich wusste, woran ich war.
Am 04.04. bekam ich den Anruf, ich hätte den Job!
Tja, und nun? Ich zweifelte, weinte und entschied mich dann doch für Estland!

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