Sonntag, 29. Januar 2017
Umzug auf eine andere Seite
Lange gab es hier keine Aktualisierung- vor allem, weil auf dieser Seite alles so lang dauert...
Deshalb sind wir jetzt hier zu finden: estlandmitdenwuffs.wordpress.com

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Sonntag, 21. August 2016
Der 3 km Elch
Wer kennt ihn nicht? Den berühmten 3 km Elch. Hier in Estland gibt es auch noch kleinere Formen, wie den 1 oder 2 km Elch – aber auch größere Formen, bis hin zum größten 8 km Elch. Ich hatte bisher allerdings immer Pech und befand mich wohl unter dem Bauch, denn gesehen habe ich ihn trotz der vielen Achtungsschilder am Straßenrand noch nicht. Was mir dabei aber auch aufgefallen ist, Elche müssen wohl einen blau-weiß gescheckten Bauch haben, oder er war immer angemalt...
Nein, Spaß bei Seite – Schilder mit „Achtung Elch“ gibt es hier hunderte, gesehen habe ich aber noch keinen. Wenn ich im Verlauf des nächsten Jahres keinen zu Gesicht bekomme, werde ich mich einfach zwischen solchen Markierungen auf die Lauer legen...
Die Natur in Estland soll Elche, Bären und Wölfe beheimaten – gesehen haben wir bis jetzt: Mäuse, Frösche, Kröten, Störche (die gibt es dafür noch ganz oft!!!), Füchse (einmal spielend an der Autobahn und dann durften wir noch einen ganz aus der Nähe beobachten) und einen Rehbock.
Hinzu kommen noch Millionen Möwen, Kormorane und andere Vögel, die sich gern an Gewässern aufhalten, z.B. auch der Eisvogel. Überhaupt scheint es unzählige Vögel zu geben und ich bin gespannt, was ich sonst noch so entdecken werde.

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Freitag, 19. August 2016
Die drei Wasserfälle von Estland
Drei größere Wasserfälle gibt es in Estland – zwei in der Nähe von Tallinn, einer Richtung Osten und Narva. Den ersten, den ich besucht habe, dass ist der Keila-Joa Wasserfall, etwas Süd-westlich von Tallinn. Er ist der kleinste der drei (6m fällt er in die Tiefe und 60m ist er breit), besticht aber durch einen sehr nett angelegten Park rund um den Wasserfall. Außerdem scheint er Lieblingsplatz für Fotoshootings zu sein. Innerhalb von zwei Stunden gab es ein Paar- und ein Babybauchshooting. Aber dafür ist es auch ein toller Platz.




Der zweite Wasserfall ist von mir nur etwa 30 Minuten entfernt, der Jägala-Wasserfall (7m stürzt er sich in die Tiefe und ist ähnlich breit wie der erste Wasserfall). Ich bin sehr gespannt wenn er im Winter eingefroren ist!


Der dritte im Bunde ist der Valaste-Wasserfall, den ich allerdings nicht so genau gesehen habe. Er ist viel schmaler als die anderen zwei, stürzt sich dafür aber über 20m die Klippen in die Tiefe. Ihn konnte man mal genau von vorn bewundern, allerdings ist die Brücke eingestürzt und es ist schwer ihn von Nahem zu betrachten. Allerdings hat man in seiner Nähe gleich noch mehr Schönheiten zu bewundern, den Steilhang, den „Baltischen Glint“. Dazu aber mehr in einem anderen Text.

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Wandern in Estland
Tja, eigentlich sollte unser Urlaub ja ein Wanderurlaub werden...ja, eigentlich. Die Woche vom 06.-12.08. wollten wir Estland erkunden und dabei vor allem wandern. Am Meer Richtung Narva entlang und dann noch am Peipussee, so der Plan. Schon beim lesen des Wanderführers fiel mir auf, dass die Wanderungen so 3-4 km waren, die längste betrug 13km. Mhm, vielleicht haben es die Esten ja nicht so mit wandern, dachte ich mir.
Ja, was soll ich sagen, wir waren nicht viel wandern...wir haben jeden Tag ausgedehnte Spaziergänge gemacht, aber wandern möchte ich das nicht nennen. Warum? Ich glaube es ist schwer bis gar nicht zu realisieren. Am Meer kommt man ein gutes Stück entlang, muss aber immer über oder unter Bäumen durch und teilweise über Steine kraxeln, dass ist mit vollem Wanderrucksack nicht gerade ein Spaß. An anderen Stellen ist einfach irgendwann Schluss bzw. man müsste über Radwege laufen und die Radwege hier sind zum einen asphaltiert und zum anderen einfach oft die Straße der Autos. Nicht gerade der beste Wanderplatz, zumal mit 2 Hunden.
So war bereits am zweiten Tag klar unser Urlaub wird eher eine kleine Rund- und Orientierungsreise, wandern oder Rad fahren können wir dann vielleicht eher auf den Inseln, im nächsten Urlaub.
Wobei erwähnt werden muss, dass es bestimmt Stellen zum wandern gibt, so wie der Sooma Nationalpark oder heute gefunden, die Gegend um Nõva.

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Isoliert in einer fremden Welt
Ja, im Moment ist es so – ich habe kein Internet, da mein Datenvolumen vom Handy verbraucht ist und ich noch kein Internet daheim hab. Einstellen kann ich diesen Text nur im Einkaufszentrum oder bei Mc Donalds, eben da wo man in Estland freies Internet hat. Alternativ hat man es noch in Banken und in vielen Restaurants.
Es ist echt komisch – erst gestern habe ich Rüdiger erzählt, dass ich anfange auf Englisch zu denken. Ja, richtig auf Englisch. Wer mich kennt, glaubt wahrscheinlich falsch zu lesen, aber im Moment ist meine einzige Möglichkeit mit Menschen im realen Gegenüber zu kommunizieren, nur Englisch. Komisch. Ich hätte auch nie gedacht, dass man sich daran so schnell gewöhnt – aber man möchte als Mensch auch einfach mal reden und nicht nur mit den Wuffs...
Und dabei reden die Esten doch gern mit mir – auf Estnisch. Jeder spricht mich so an, ich scheine als Deutsche echt nicht aufzufallen. Klar ich bin auch recht blond und habe die Größe von einer Estin – aber und das müsste auffallen, ich gehe auch in Leggins, T-Shirt und Strickjacke und nicht zu vergessen meinen klobigen Wanderschuhen einkaufen. Ganz ich eben. Eine Estin habe ich so noch nie gesehen. Sie sind stets sehr gepflegt und ich glaube immer geschminkt unterwegs. Ihre Lieblingsbeschäftigung an Ampeln scheint jedenfalls das Schminken zu sein. Ich muss jedenfalls immer innerlich grinsen, wenn ich das sehe.
Auf der anderen Seite macht mich das traurig bzw. stimmt es mich nachdenklich. Die Menschen achten sehr auf ihr Aussehen, auch dreckige Autos findet man nicht, aber mit der Müllbeseitigung haben sie ein Problem. Klar, dass sind bestimmt nicht alle, aber es fällt auf, sobald man aus den sehr gepflegten Parks und der sauberen Stadt an den Stadtrand oder auch nur in den innerstädtischen Wald geht. Müll, Müll und nochmals Müll. Ganze Autos mit je 20 Reifen könnte man sich zusammen bauen und Sofas noch und nöcher. Am schlimmsten finde ich aber bald noch den Biomüll, der in Säcken entsorgt wird. Klar in Deutschland kennt man das auch, da wird Laub auch im Wald entsorgt- aber in Müllsäcken?!? Das ist ein Punkt der mich sehr nachdenklich stimmt – Rüdiger würde jetzt wohl sagen, dass dies wie bei uns in den 70ern ist. Es wird total gern konsumiert und alles schick gebaut, aber die Umwelt ist nicht so wichtig. Ich hoffe das es in diesem Bereich schnell ein Umdenken gibt- jedenfalls vor allem in Tallinn, im Rest des Landes war es auf den ersten Blick nicht so schlimm.
Denn es wäre so schade, wenn diese einzigartige Natur zerstört würde...
Ich freue mich schon darauf euch bald die ersten Bilder zeigen zu können! Ab Montag sollte ich Internet haben!!!

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

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